Klimapur - Ausgezeichnet

Energieprojekte der Verbandsgemeinde Hachenburg

Verbandsgemeinde Hachenburg - Offizielle Energieeffizienz-Kommune

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung des landesweiten Projektes 100 Energieeffizienz-Kommunen Rheinland-Pfalz wurden Kommunen für Klimaschutzaktivitäten ausgezeichnet. Mit dabei waren die Verbandsgemeinden Hachenburg, Hamm (Sieg), Höhr-Grenzhausen, Kirchen (Sieg), Puderbach, Ransbach-Baumbach, Selters (Westerwald) und Wallmerod.

Für die Verbandsgemeinde Hachenburg durfte Henrik Lütkemeier (Bild o., 2. v.r.) die Auszeichnung in Empfang nehmen – überreicht von Umweltministerin Ulrike Höfken.

Teilnahme mit Bravour

Ausgezeichnet wurde die Teilnahme an zwei Projekten der Verbandsgemeinde Hachenburg in enger Zusammenarbeit mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz. Dabei war unter anderem die Beteiligung der Verbandsgemeinde Hachenburg im regionalen Netzwerk für Kommunales Energiecontrolling und -Management ausschlaggebend.

Die Auszeichnung wurde daneben für die Teilnahme am bundesweiten dena Pilotprojekt zum Energiesparcontracting verliehen, bei dem sich Kommunen und Behörden bewerben konnten, um ihre Liegenschaften auf Eignung für eine Contractingsanierung zu überprüfen und ggf. diese begleitet umzusetzen.

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Energieeffizienz-Kommunen in Rheinland-Pfalz

Mit dem 2017 von der Energieagentur Rheinland-Pfalz initiierten Projekt, sollte das Bewusstsein im Umgang mit Energie und Umwelt geschärft werden. In den Projektmonaten war die Energieagentur gegenüber den teilnehmenden Kommunen weit mehr als das durchführende Organ.

Unterstützung der Landesenergieagentur auf verschiedenen Ebenen

Städte, Landkreise und Gemeinden wurden unterstützt bei grundlegenden Potentialanalysen, operativ begleitet bei der Schaffung von Prozessen und Strukturen oder zu Finanzierungsmodellen beraten. Gemeinsam anvisiertes Maßnahmenziel war die nachweisliche Steigerung der Energieeffizienz von landesweit 100 Kommunen.

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Das Klimaschutzkonzept der Verbandsgemeinde

Verbandsgemeinde Hachenburg - Unser Ziel

Bereits 2016 hat die Verbandsgemeinde Hachenburg unser Klimaschutzkonzept erstellen lassen, das Grundlage für unsere weiteren Bemühungen im Klimaschutz ist. Ziel ist dabei die Erreichung eines Einsparpotentials von 40% gegenüber den CO2-Emissionen, die 2014 auf dem Verbandsgemeindegebiet ausgestoßen worden sind. 71.600 t CO2/a - das ist das Potential, das die Untersuchungen im Klimaschutzkonzept ermittelt haben und unser Ziel bis 2030, um unseren Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel zu leisten.

Der Weg zum Ziel

Das Klimaschutzkonzept bietet neben der Erfassung der Ausgangssituation auch gleichzeitig Maßnahmenvorschläge zur Erreichung dieser Ziele. Umfassend ist dabei zu erkennen, dass nicht ein Unternehmen, ein Haushalt oder eine Ortsgemeinde alleine dazu in der Lage ist, sondern dass über alle Verbrauchssektoren und Energieformen hinweg Einsparversuche unternommen werden müssen, um das Ziel zu erreichen.

Wie das möglich ist? Werfen Sie doch einen Blick in das Konzept!

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Unser Klimaschutzkonzept

Hier gibt es die Dokument zum Download:

Das Konzept

Der Maßnahmenkatalog

Die Kurzfassung

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Das Klimaschutzkonzept der Verbandsgemeinde

Verbandsgemeinde Hachenburg - Unser Ziel

Bereits 2016 hat die Verbandsgemeinde Hachenburg unser Klimaschutzkonzept erstellen lassen, das Grundlage für unsere weiteren Bemühungen im Klimaschutz ist. Ziel ist dabei die Erreichung eines Einsparpotentials von 40% gegenüber den CO2-Emissionen, die 2014 auf dem Verbandsgemeindegebiet ausgestoßen worden sind. 71.600 t CO2/a - das ist das Potential, das die Untersuchungen im Klimaschutzkonzept ermittelt haben und unser Ziel bis 2030, um unseren Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel zu leisten.

Der Weg zum Ziel

Im Rahmen unseres Energiemanagements erstellen wir jährlich einen Energiebericht, der die vergangenen Jahre untersucht und die Energieverbräuche analysiert. Darin sind auch Handlungsempfehlungen vorhanden und geplante Maßnahmen beschrieben.

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Unser Energiebericht

für die Liegenschaften der Verbandsgemeinde

Hier gibt es die Dokument zum Download:

I. Bericht 2019

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Klimaschutz und Energieversorgung

Kernelemente der örtlichen Daseinsvorsorge

Die von den Verbandsgemeindewerken Hachenburg seit mehr als 10 Jahren professionell verfolgten Arbeitsschritte zum Schutz des Klimas und zum stetigen Ausbau der eigenen Energieerzeugung sowie deren anschließender dezentraler Verwendung sprechen eine eindeutige Sprache: Klimaschutz und Energieversorgung sind zwei wesentliche Kernelemente, denen sich eine moderne Kommune mit Leidenschaft und Augenmaß stellen muss. Denn nur so lassen sich die ökologischen mit den ökonomischen Aspekten optimal und vor allem im Sinne des Gemeinwohls miteinander in Einklang bringen.

Man könnte sich in Hachenburg gut vorstellen, die vor einigen Jahren reformierten Vorschriften des Gemeindewirtschaftsrechts abermals in diese Richtung anzupassen, um den kommunalen Bestrebungen und Ideen im Land den Weg bereiten zu können. Eine verpflichtende kommunale Wärmeleitplanung, um ein Beispiel zu nennen, würde die Arbeit des hiesigen Energie- und Wasserwerkes spürbar erleichtern und eine sorgenfreie Rundumversorgung der Bevölkerung zulassen.

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Mit Konzept und Management auf dem richtigen Weg

Einen wichtigen Handlungsleitfaden für die Arbeit bei den Werken liefert das Ende 2016 vom Verbandsgemeinderat einstimmig verabschiedete Klimaschutzkonzept, das vor allem in der integrierten Wärmenutzung einen wesentlichen Baustein der Energiewende hier vor Ort identifiziert. Maßnahmen der Kraft-Wärme-Kopplung gepaart mit dem Betrieb von Nahwärmenetzen zur Versorgung großer und kleiner Anschlussnehmer im Wege des Energie-Contracting bieten eine solide Grundlage für weitere Ideen, die das mehr als 400 Seiten starke Klimaschutzkonzept bereithält. Klimaschutzmanager Henrik Lütkemeier, der seit April 2018 das Team der Werke unterstützt, wirkt hieran maßgeblich mit.

Schließlich gilt es, im Vergleich der Jahre 2014 und 2030 eine Reduzierung der schädlichen CO2-Emissionen von 40 % zu erreichen. Allein die sechs Blockheizkraftwerke ergänzt um eine Brennstoffzelle sind deutliche Zeichen für das Funktionieren der Sektorenkopplung. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der politischen Ambitionen zum Ausbau der Wasserstofferzeugung und -versorgung werden solche Vernetzungen zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Das außergewöhnliche Engagement des hiesigen Energieversorgers hat bereits zum wiederholten Mal das Interesse der weit über die Grenzen hinaus anerkannten Fachzeitschrift „Energie & Management“ gefunden. In der Printausgabe vom 15.05.2020 wurde umfassend über bekannte und neue Themen berichtet, die die Werke umtreiben.

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Wärme und Strom für hunderte Haushalte

Die Bilanz des bisher Erreichten kann sich sehen lassen: Es werden jährlich mehr als 9 Mio. Kilowattstunden Wärme und mehr als 2 Millionen Kilowattstunden Strom selbst erzeugt und vor Ort verbraucht. Das entspricht dem Wärmebedarf von 450 und dem Strombedarf von 570 Haushalten.

Neben einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hachenburger Hochbehälters, die zuverlässig 23.000 Kilowattstunden regenerativen Strom erzeugt und zu gut einem Viertel den Fremdstrom aus dem Netz der allgemeinen Versorgung verdrängt, trägt der Solarpark im Gewerbegebiet, an dem die Hachenburger Werke mit 15% beteiligt sind, mit weiteren 9 Millionen Kilowattstunden zu einer sehenswerten Klimabilanz bei.

Den jährlichen Strombedarf der kommunalen Liegenschaften der Verbandsgemeinde, der Verbandsgemeindewerke, der Stadt und der 32 Ortsgemeinden inklusive der Straßenbeleuchtung von rund 3 Millionen Kilowattstunden decken die Werke bereits heute bilanziell vollständig ab.

Apropos Straßenbeleuchtung: Binnen 5 Jahren konnte der Strombedarf mehr als halbiert werden. Das ist, da ist man sich in Hachenburg einig, kein Grund aufzuhören sondern weiterzumachen.

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